Diese Seiten …

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… sind keine offiziellen Seiten der GLS-Bank.

Dieser Internetauftritt entstand vielmehr aus der Privatinitiative eines GLS-Mitglieds,

  • der die GLS-Bank immer noch für die beste Wahl einer Hausbank hält,
  • der die GLS-Kreditpolitik und deren Transparenz unübertreffbar gut findet,
  • der aber einige wenige andere Tendenzen der GLS-Bank für nachdenkenswert hält und deswegen ein Mitgliederbegehren initiiert hat.

 

Aktualisierung vom 13. Mai 2013

Der Versuch, mittels dieser Seiten für die GLS-Mitgliederversammlung 2013 drei Anträge einzubringen, ist leider (so gut wie sicher) gescheitert. Ein paar mehr Infos gibt es hier.

Ich bedanke mich bei allen, die mich mit Worten und Briefen so nett unterstützt und mir Mut gemacht haben!

Es liegt jetzt am Vorstand der GLS-Bank, ob und wie er diese Initiative aufgreift und verarbeitet.

 

Aktualisierung vom 5. Juni 2013

Das Programm zur Jahresversammlung 2013 ist nun raus. Die Freitagsveranstaltung steht unter dem Thema „Verantwortung  übernehmen“, bei den Workshops am Samstag wird jedoch nichts – auch nicht ansatzweise – von dem angerissen, worum es mir und den Unterstützern in den drei Anträgen ging. Der Vorstandssprecher Herr Jorberg hatte in dem Gespräch vom November 2012 in Bochum noch ganz anders geredet …

Den selbst gesetzten hehren Anspruch der GLS-Bank, eine „Mitgliederbank“ sein zu wollen, die in ihrer Arbeit „die Gesellschaft zukunftsfähig gestaltet“, hat die mir immer noch liebe Bank damit in diesem Zusammenhang klar verfehlt und in meinen Ohren klingt das nun ein wenig hohl, leider.

 

Aktualisierung vom 22. Juni 2013

Bericht von der Mitgliederversammlung 2013

Dem GLS-Vorstand war bekannt, dass ich mich zur Teilnahme an der Versammlung angemeldet hatte.

Aus diesem Grund hat Herr Jorberg ein paar Worte zu meinen Anträgen gesagt, worüber ich mich gefreut habe.

Jedoch muss sich Herr Jorberg den Vorwurf nun selber gefallen lassen, den er mir im letzten Jahr gemacht hatte. Er hat nämlich leider nur sehr unsachlich und lückenhaft über den Vorgang berichtet:

Den Ausgang des Gesprächs vom November 2012 hat er so gedeutet, dass er mir zur Wahl gestellt hätte, entweder eine Abstimmung weiter betreiben zu wollen oder – alternativ – das Thema auf der Mitgliederversammlung 2013 diskutieren zu wollen. Das ist mir nun so gar nicht in der Erinnerung. Fakt ist jedenfalls, dass meine Anregungen in keinen der angebotenen Workshops eingeflossen ist, nicht einmal ansatzweise.

Den Inhalt meiner beiden ersten (und ursprünglichen) Anträge hat Herr Jorberg lückenhaft und zum Teil falsch wiedergegeben, was ich als unfaire Geste empfinde.

Den dritten Antrag, der auf die Bildung einer Kommunikationsbasis für die GLS-Mitglieder zielte, hat Herr Jorberg gar nicht erwähnt.

Ebenso unerwähnt ließ Herr Jorberg die Tatsache, dass die GLS-Bank meine Bemühungen geflissentlich totgeschwiegen hat. Weder gab es einen Hinweis auf den Seiten noch im Blog der GLS-Bank. Nicht gerade das, was ich als Umsetzung des Anspruchs, eine Mitgliederbank sein zu wollen, verstehe.

Am Redepult: GLS-Urgestein Rolf Kerler, der seinen Posten im GLS-Aufsichtsrat nun geräumt hat. Leider!
Am Redepult: GLS-Urgestein Rolf Kerler, der seinen Posten im GLS-Aufsichtsrat nun geräumt hat. Leider!

In der leider sehr knapp gehaltenen und zeitlich sehr beschränkten Aussprache bzw. Diskussion erhob eine Frau erfreulicherweise die Stimme und sprach noch einmal den ganzen Vorgang an, betonte dabei, dass es ihr weniger um die Inhalte als um die Frage ginge, wie man die Demokratisierung einer Bank in der Praxis umsetzen und fördern könne. Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Walter entgegnete ihr darauf – wie ich fand, in relativ kurz angebundenen Ton – dass man doch die Regeln einhalten müsse, wenn man als Bankorganisation „nicht im Chaos versinken“ wolle. Für diesen populistisch angehauchten Beitrag erhielt er dann (wie auch die Fragestellerin aber übrigens auch) einigen Beifall.

Schade nur, dass Herr Walter auf den angesprochenen wunden Punkt gar nicht eingegangen ist.

Der wunde Punkt ist nämlich der, dass der in der GLS-Satzung enthaltene Paragraph, der eine Mitgliederbeteiligung mittels Einbringen von Anträgen aus den Reihen der Bankmitglieder ermöglichen soll, praktisch untauglich ist, sofern das jeweilige Vorhaben nicht aktiv vom Vorstand unterstützt und gefördert wird. Eine kritische und unabhängige Begleitung ist so nicht möglich und tatsächlich ist dieser Paragraph noch nicht ein einziges mal tatsächlich angewendet worden, wie mir auf Nachfrage mitgeteilt worden ist.

Die GLS-Bank sei eine Mitgliederbank, heißt es. Tatsächlich?

 

Aktualisierung vom 10. Juli 2013

Für weitere offene Anfragen an die GLS-Bank habe ich nun eine eigene Abteilung auf diesen Seiten eingerichtet.

Dort geht es um:

 

Aktualisierung vom 23. April 2014

Nach einem dreiviertel Jahr Warten und mehrfachen Nachhaken habe ich heute eine (für mich: unbefriedigende) Rückmeldung von der GLS-Bank erhalten. Siehe die dazugehörige Themenseite.